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Die fünf Tage in Kootwijk flogen schneller vorbei als ein tiefergelegter Poser-AMG in der Überseestadt. Kaum hatte ich mich versehen, hieß es: einpacken, abbauen, zusammenfalten. Während ich mich also mit Heringen, Spannleinen und dem Abbau des Küchenzelts herumschlug, legte Joiz eine ausgedehnte Meditation ein. Das tut er immer, wenn es ernst wird. Seine Philosophie: In der Ruhe liegt die Kraft. Vor allem, wenn Herrchen schuftet.

Nach knapp 45 Minuten Schweiß ohne Tränen war alles fertig zur Abfahrt ins nächste Abenteuer: Stadtoldendorf – oder, wie ich es jetzt nenne: das Mekka der matschverliebten Land Rover-Gemeinde.

300 Kilometer Autobahn + 70 Kilometer Landstraße = Roadtrip Teil 2
Die Autobahn war, na ja… Autobahn eben. Der Land Rover brummte stoisch vor sich hin und gönnte sich wegen des Campers einen kräftigen Extraschluck Diesel, während die Landschaft in einem Mix aus Mittelgebirgsromantik und Baustellengrau vorbeizog. Aber die Landstraßen, oh, die Landstraßen! Alleen wie aus dem Bilderbuch, kleine Dörfer, die an vergangene Zeiten erinnerten – eine wahre Wohltat nach all dem A1-Einheitsbrei.

Nach vier Stunden war es geschafft: Wir rollten in den Mammutpark ein. Eine Location, die sich am besten als „Ex-Kaserne trifft Discounter-Idyll in hügeliger Waldlandschaft“ beschreiben lässt. Charmant? Geschmackssache. Authentisch? Unbedingt.

Mammutpark – wo Männer wieder Jungs sein dürfen
Der Mammutpark, ein ehemaliger Truppenübungsplatz, ist während der nächsten Tage die Spielwiese für über 300 Land Rover-Fans. Überwiegend weiße Männer, Ü50, mit leuchtenden Augen, die ihre Allradkisten in den Matsch stürzen, als gäbe es keinen TÜV. Die Mission ist klar: versenken, verbeulen, schrotten – aber alles mit Stil.

Dank der gut organisierten Crew war unser Stellplatz schnell gefunden. Vor dem ersten Bier musste natürlich der Pflichtteil erledigt werden: Camper ausrichten, Küchenzelt aufbauen, Markise sichern – während Joiz wieder seiner Lieblings Jogastellung frönte: dem chillenden Beobachter.

Überraschung mit Cremant-Opfer
Der Donnerstagabend hielt dann noch eine Überraschung bereit: Camilla tauchte unerwartet auf! Eigentlich wollte sie irgendwo zwischen Aperol Apero und Afterwork-Party im Tabakquartier sein, entschied sich aber spontan um – sehr zur Freude von Joiz und mir aber zum Leidwesen des Cremants, dessen erholsame Kühlbox-Auszeit dadurch jäh beendet wurde.

Land Rover trifft Lifestyle
Das Treffen selbst war wie immer ein Quell der Inspiration. Von minimalistisch bis mondän war alles vertreten. Mein persönliches Highlight: ein Defender 90, Baujahr 2011, von Defender Works liebevoll neu aufgebaut – zum Schnäppchenpreis von 293.000 € (MWSt. schon drin, klar). Ich überlegte kurz, ob ich dafür unseren Defender eintausche.  Aber nur kurz.

Outdoor-Sauna und Grillwissen für Fortgeschrittene
Die Mitgliederversammlung am Samstag? Eine Sauna hätte nicht schwüler sein können. Bei gefühlten 36 Grad im Festzelt verzichtete ich dankend und widmete mich lieber dem Outdoor-Kochkurs. Erkenntnis des Tages: Viele kleine Holzstücke brennen heißer als wenige große. Dazu gab’s gratis Sonnenbrand – und die feine Duftnote von gegrillten Speckstreifen, gemischt mit Holzrauch und ein bisschen Mittelalterromantik.

Das Finale: packen, fahren, feiern
Samstagabend: Lagerfeuer, laute Gespräche, Sternenhimmel. Ein würdiger Abschluss. Damit am Sonntag alles reibungslos läuft, wurde schon mal das halbe Lager abgebaut. Der Plan ging auf: Punkt 8 Uhr waren wir auf der Piste, zurück Richtung Bremen. Erst Landstraße zum Genießen, dann Autobahn zum Vergessen – und schwupps, waren wir wieder in Ganderkesee.

Der Camper kam zurück in seine Scheune, wir fuhren heim, feierten nachmittags mit Kai Geburtstag – und der Cremant durfte den Tag dann auch noch stilvoll ausklingen lassen.

One Life. Live it!

2 comments on “Von Chill-Modus zu Matschträumen

  1. Digitalnomad sagt:

    … und die Reise geht weiter

  2. Digitalnomad sagt:

    Test

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