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grüsst uns Agadir. Wie bei einem Déja Vue sind wir wieder zurück in Agadir. Aber erst einmal der Reihe nach. Nach Tiznit und Sidi Ifni landeten wir im Camping de la Vallée bei Abaynou. Paul, der Chef des Campingplatzes ist Corse und erfüllt alle Klischees eines Franzosen. Er hat immer eine Zigarette in der einen Hand und ab 19:00 einen Pastis in der anderen. Der Platz liegt versteckt in einem Tal ca. 2 Km vom Ort entfernt und bietet schattige Plätze unter Bäumen. Tagsüber steigen die Temperaturen auf 30 Grad und nachts fallen Sie kaum unter 12 Grad. Es war genau der richtige Platz um dort Silvester zu feiern. Die überwiegend französischen Camper versprachen darüber hinaus einen lustigen Abend. Jeder Abend beginnt mit einem (im Preis eingeschlossenen) Apero mit Pastis, Whiskey und Rotwein aus dem Tetrapack (der nicht zu empfehlen ist).

Am Samstag vor Silvester war in Guilmim Kamelmarkt bei dem aber so ziemlich gehandelt wurde was 4 Beine hat. Gleich daneben gab es auch den “normalen” Markt mit Gemüse, Früchten, Kleider, Töpfen, Pfannen, Getreide, usw. Es war beindruckend auch wenn unsere Aufmerksamkeit immer wieder von Joiz’s Katzenjagdtrieb unterbrochen wurde. Für die 20 Km Fahrt vom Campingplatz zum Markt hatten wir uns für ein Taxi entschieden. Der Mercedes 200D hatte geschätzte 2 Millionen Km auf dem Buckel und fühlte sich an als würde er jeden Moment auseinanderbrechen. Ausser der Fahrertür liess sich keine Tür von innen öffnen (nein, das war keine Sicherheitsmassnahme) und die Rückbank lag eher teilnahms- und befestigungslos hinter dem Fahrersitz. Das Auto und wir haben die Hin- und Rückfahrt überlebt und wir beschlossen es bei diesem einem Mal zu belassen

Das Silvestermenu startete mit Verspätung da einige der franz. Damen ihre Frisur im Campingplatz eigenen Salon erst noch in die richtige Form bringen liessen. Leider waren bis dahin der geräucherte Lachs trocken und die Gambas kalt geworden.Die Ente war so was von durchgebraten das einige Stücke auch als Bremsklötze durchgegangen wären.  Lustig war’s trotzdem. Kurz vor Mitternacht haben wir uns dann zu den “outlaws” gesellt. Eine Truppe bestehend aus Jackie und Barry, einem irischen Pärchen, Werner-Otto einem Norweger, sowie Nathalie und Vincent, Camille und Pierre, zwei französischen Pärchen. Diese hatten aus einem Palmstamm eine Finnenkerze gebastelt und so rutschten wir am Lagerfeuer, unter einem grandiosen Sternenhimmel und mit einer ausreichenden Menge Alkohol ins neue Jahr.

Während unseres Aufenthalts haben wir festgestellt das wir ein wichtiges Dokument verloren haben. Die Ein- und Ausfuhrbescheinigung für unseren Defender. Nach Telefonaten mit der zentralen Zollbehörde in Marrakesch war klar, das es den Ersatz dafür nur in Agadir gibt. Also machten wir uns am 3. Januar wieder auf den Weg zurück nach Agadir. Der Ersatz des Dokuments gestaltet sich sehr “afrikanisch”. Neben der Zollbehörde habe ich mittlerweile 4 verschiedene Polizeistationen in Agadir und Taghazout kennengelernt und werde am kommenden Montag weitere Versuche unternehmen. Zur Erstellung einer neuen Zollbescheinigung braucht es eine Verlustmeldung der Polizei, die zu erhalten bei der Unlust der Polizeibeamten meine Geduld auf eine harte Probe stellt. Aber letztlich haben wir keinen Zeitdruck und unsere Reise (unter anderem) auch deshalb angetreten um genau dies zu erfahren und erlernen.

One Life – Live It … auch wenn es dazu manchmal etwas mehr Zeit braucht.

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